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Die Ausbildung

Die Freie Landbauschule Bodensee bildet seit 1978 Gärtner und Landwirte in der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise aus. Die Schule wird getragen von rund 30 Demeterhöfen der Region und organisiert durch das Leitungskollegium, bestehend aus dem Vorstand der Schule, sowie Betriebsleitern und Dozenten der Schule.

In der Grundausbildung ist es uns ein Anliegen die Horizonte der Lehrlinge zu erweitern, sie in der eigenständigen Wahrnehmung der Welt zu schulen und somit zu befähigen, in den vielfältigen Situationen im Umgang mit dem Lebendigen sicher agieren zu können. Es geht also nicht um die Vermittlung von Rezeptwissen, sondern um die fachliche Grundlage für den Einstieg in einen sehr spannenden und extrem vielseitigen Beruf.

Die Grundausbildung der Landbauschule ist eine duale Ausbildung. Die praktische Ausbildung findet auf den Höfen und Gärtnereien statt. Dort tauchen die Lehrlinge in den Betriebsalltag ein und lernen alle praktischen Grundfertigkeiten ihres Berufes. Unterstützt durch ihre Ausbilder arbeiten sie auf den Höfen die aus der Praxis entstandenen Fragen theoretisch auf und eignen sich somit auch auf den Höfen ein fundiertes Fachwissen an. Dies sollte am Ende der Ausbildungszeit alle Bereiche des Ausbildungsbetriebes umfassen sowie die im individuellen Ausbildungsplan verabredeten Inhalte.

Die praktische Ausbildung wird ergänzt durch den schulischen Teil, welcher in Blockkursen über Winter im Rahmen der Landbauschule, als Alternative zur staatlichen Berufsschule, angeboten wird.

Ein Großteil der über 60 Dozenten der Landbauschule kommt von den Höfen und Gärtnereien der Region, somit bringen sie sehr viel Praxiserfahrung mit, sind in der Region vernetzt und können die Themen auch mit Gesichtspunkten der lokalen/regionalen Bedingungen bearbeiten. Theorie ist damit nichts Fernes, sondern es ist reflektiertes Praxiswissen, das in die Zusammenhänge der Landwirtschaft und wissenschaftlichen Erkenntnisse gesetzt wird.

Gleichzeitig legen wir in der Landbauschule Wert auf die geisteswissenschaftlichen Grundlagen der Anthroposophie und unterstützen die ganzheitliche Ausbildung durch vielfältige künstlerische Unterrichte. Dies fördert die Persönlichkeitsreife und Fachtiefe zugleich und verbindet diese beiden großen Aspekte der Ausbildung.